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Bei unserer Wahl für den Ort "IKEA" spielten im wesentlichen zwei Aspekte eine Rolle. Zum einen hat uns die Beziehung der Tanzenden zu ihrer Umwelt interessiert. Wir haben nach einem Ort gesucht, der nicht nur besonders dekorativ wirkt, sondern an dem sich für uns durch Contact Improvisation die Möglichkeit zur Kommunikation mit unserer im allgemeinen nicht tanzenden Umwelt bietet. Diese hat die Möglichkeit auf uns zu reagieren oder eben nicht, oder sogar in Interaktion mit uns zu treten.
Außerdem haben wir den Aufruf nach einem außergewöhnlichen Ort auch als Aufruf verstanden, diesen von seinem Zweck zu entfremden.
Dafür erschien uns insbesondere IKEA sehr passend, das so ziemlich jeder kennt und wo fast jeder bei einem Umzug oder einer Renovierung die noch fehlenden Teile relativ günstig einkaufen kann. Ein Raum in dem konsumiert wird, aber wo auch spielende Menschen zu beobachten sind, zum Beispiel Kunden, die sich mit Spielereien mit ihrem Einkaufswagen die Zeit vertreiben oder Kinder die Hotdogs und Softeis in großen Mengen konsumieren und sich mit einer Jahrespackung "DAIM" versorgen.
Unsere Idee bei diesem Projekt war es, eine Verbindung zwischen Alltag und Tanz in Form von spielerischer Contact Improvisation zu schaffen.

Rating: 2.5/5 stars
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